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Kooperationen


Die neue Sozial- und Pflegekultur mit solidarischer und zivilgesellschaftlicher Ausrichtung beinhaltet, dass Pflege nicht länger nur "Privatsache" sein darf. Die Bewältigung von Pflegebedürftigkeit muss als gemeinschaftliche Aufgabe zum Thema in der Kommune werden. Pflege muss allgemeine Anerkennung finden und braucht ein Netzwerk an Hilfen und unterschiedlicher Formen der Beratung und Begleitung, bürgerschaftlich und außerhalb von Institutionen.

Unser Ansatz für einen solchen Aufbau in einer Großstadt wie Frankfurt ist die Implementierung der pflegeBegleiter-Initiative in den jeweiligen Stadtteilen. 

Wir kooperieren in den Stadtteilen mit:
  • den Quartieren (nach dem Bielefelder Modell)
  • den Quartieren des "Frankfurter Programms - Aktive Nachbarschaft"
  • sozialen Institutionen
  • Initiativen des bürgerlichen Engagements, Vereinen, usw.

Stadtteilübergreifend kooperieren wir unter anderem mit:
  • Gerontopsychartrie/AG Demenz und Forschung Prof. Dr. med. Johannes Pantel und Team der Uni-Klinik Frankfurt Fachbereich: Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik
  • AG36 der Frankfurter AIDS Hilfe
  • Verein "Leben mit Demenz e.V."
  • Bürgerinstitut
  • "Telefon für pflegende Angehörige" der Caritas
  • Betreuungsdienst der Diakonie
  • Beratungs- und Vermittlungsstellen
  • Sozialdienste der Krankenhäuser
  • niedergelassene Ärzte 

Kooperationen mit Frankfurter Unternehmen

Über 2 Millionen Menschen in Deutschland sind pflegebedürftig. Über zwei Drittel davon werden in häuslicher Pflege betreut. 23% der pflegenden Angehörigen sind berufstätig, davon knapp die Hälfte in Vollzeit. Das Problem der Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Pflegeaufgaben stellt sich also schon heute für zahlreiche Erwerbstätige und damit auch für Arbeitgeber!

Immer mehr Arbeitgeber nehmen sich dieser Frage ernsthaft an. Bei mehreren Großunternehmen, denen wir die pflegeBegleiter-Initiative vorgestellt haben, war die Resonanz unter den Mitarbeitern außerordentlich groß. Dies hat auch ein Nachdenken der Arbeitgeber bewirkt, die mit einer so großen Anzahl pflegender Mitarbeiter gar nicht gerechnet hatten. Als Sofortmaßnahme wurden den Mitarbeiter gleich unser Informations-Material zur Verfügung gestellt. So haben einige Frankfurter Unternehmen neben der Kinderbetreuung nun auch das Thema Pflege neu auf ihrer Agenda!

Die Unternehmen sind nun gefordert noch aktiver zu werden!
Die pflegeBegleiterInnen bieten den jeweiligen Unternehmen unsere Unterstützung an. Das kann sein:
  • pflegeBegleiterInnen als Ansprechpartner
  • Kommunikation des Themas "Alter(n) und Krankheit (z.B. Demenz)"
  • Sensibilisierung der Belegschaft
  • Bereitstellung von Info-Material

Was Unternehmen Ihren Mitarbeitern anbieten können:
  • Begleitung und Hilfestellung durch pflegeBegleiterInnen
  • Seminare für Angehörige
  • Psychosoziale Beratung
  • Mitarbeitergespräche usw.

Erste Unternehmen planen bereits einige ihrer Ruheständler als pflegeBegleiterInnen durch uns ausbilden zu lassen. Diese werden dann in ihrem Unternehmen wieder gebraucht.
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  • Impressum
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  • FRANKFURTER VERBAND FÜR ALTEN- UND BEHINDERTENHILFE E.V.
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